Tradition beim SSV Borbach
Königspaare    
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Thekenmannschaft    
Freundschaftsverein    
Gesellschaft und Gemütlichkeit 



Königspaare
Unser Schützenkönig Daniel I. mit Königin Sarah I.
 
2011 Daniel I. Fenner
2010 Jörg I. Latoschewski
2009 Thomas I. Tietz
2008 Rüdiger I. Kühl
2007 Markus I. Tumpach
2004 bis 2007 Thomas I. Tietz
2002 bis 2004 Sven I. van Bevern
1999 bis 2002 Alfred I. Maroni
1997 bis 1999 Sven I. van Bevern
1995 bis 1997 Ulla I. Kühne
1992 bis 1995 Egbert I. Bülow
1990 bis 1992 Horst Zadow
1987 bis 1990 Egbert I. Bülow
1985 bis 1987 Klaus I. Kühne
1982 bis 1985 Heinz III. Reckwitz
1979 bis 1982 Wolfgang I. Meiß
1976 bis 1979 Wilhelm II. Rosenthal
1974 bis 1976 Karl II. Bülow
1971 bis 1974 Manfred I. Schallenberg
1969 bis 1971 Karl I. Schulz
1966 bis 1969 Heinz II. Völpert
1964 bis 1966 Helmut I. Finkensiep
1962 bis 1964 Wilhelm I. Hoßfeld
1960 bis 1962 Heinz I. Kersting
1958 bis 1960 Ewald I. Lindemann
1956 bis 1958 Herbert I. Demtröder
1954 bis 1956 Otto I. Heuthe
1951 bis 1954 Karl I. Schulz
1941 bis 1951 Ausgesetz wg 2. Weltkrieg
1939 bis 1941 Willi I. Schröder
1937 bis 1939 Rudi I. Sachse





Geschichte

"Der Sportschützenverein Annen-Borbach e.V. stellt es sich zur Aufgabe, den Schießsport zu pflegen und zu fördern, den Leistungsstand seiner Schützen in Wettkämpfen zu erproben und die Ausbildung von Jungschützen vorzunehmen. Er will ferner, durch Pflege der Geselligkeit und der überlieferten Schützenbräuche, eine feste Verbindung unter seinen Mitgliedern herbeiführen."

Als diese Vereinszweck am 17. Februar 1962 durch Versammlungsbeschluß Eingang in die Satzung fand, die anschließend beim Amtsgericht Witten als Grundlage für die Aufnahme in das Vereinsregister hinterlegt wurde, bestand der Verein schon über 42 Jahre und hatte die sogenannten Ziele schon erfolgreich umgesetzt.

Angefangen hatte es am Silvesterabend des Jahre 1919 in der Gaststätte Grottenburg an der Wetterstraße.
Dort wurde iim Anschluß an ein Preisschießender "Schießclub Wilddiebe" gegründet.
Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:
Firtz Hilleringhaus, Heinrich Hilleringhaus, August Hilleringhaus, Johann Steeger, Richard Demtröder sen., Richard Demtröder jun., Gustav Rüssman, Adolf Schweitzer, Julius Ernst.

Nach Anfangsschwierigkeiten war ab 1922 ein reges Vereinsleben mit monatlichen Versammlungen festzustellen. Am 13 August 1922 fand im Lokal "Borbachschlößchen" ein erstes größeres Fest mit "Konzert, Theater und Ball" statt.
Einen Tag vorher wurde der interne Vereinsmeister auf dem Schießstand "In der Talsperre (Herdecker Straße, Besitzer Günedler) ermittelt.

Dort wurde auch am Morgen des Festtages ein Wettschießen für die Gastvereine ausgerichtet.

Die Räumlichkeiten des "Borbachschlößchens" (Wirt Gustav Sesse) waren für den Verein besser geeignet als die kleinere Gaststätte in Gedern. Deshalb verlegte man den Vereinssitz im September 1922 in die Borbach und veranstaltete im neuen Vereinslokal noch im gleichen Monat eine "Familienfeier" unter Mitwirkung des Theatervereins "Gemütlichkeit".

Am 10. Januar 1923 begann die Besetzung des Ruhrgebietes durch französische und Belgische Truppen. Das hatte auch Auswirkungen auf die Vereine, ins´besondere auf die Schützenvereine. Der Besitz von Waffen wurde unter Strafe gestellt, ein Versammlungsverbot erlassen. So fand die zunächst letzte Monatsversammlung des Schießclubs im Februar 1923 statt. Nachdem am 31.juli 1925 die Besatzungstruppen das Ruhrgebiet verlassen hatten, fanden sich die Mitglieder im August zu einer Generalvollversammlung zusammen. Der Vorstand wurde neu berufen und die Vereinsarbeit fortgesetzt.

Am 28. Juli 1926 nahm die Polizeiverwaltung Annen im Kreis Hörde offiziell zur Kenntniß, daß der Schießclub sich in Schützenverein Annen-Borbach umbenannt hatte. Neben den internen Vereinsfeiern, regelmäßigen Preis- und Übungsschießen, wurden die Veranstaltungen anderer Schützenvereine besucht. Dabei entwickelte sich ein gutes Verhältnis zum Schützenverein Annen 1836, der ebenfalls den Schießstand "In der Talssperre" benutzte. Am 25. August 1929 fand ein größeres Schützenfest mit Weihe der neuen Fahne im Borbachschlößchen statt.

1930 erfolgte der Bau eines Kleinkaliberstandes unterhalb des Saales der Gaststätte Borbachschlößchen, die inzwischen Heinrich Lantermann gehörte. Damit konnte ein geregelter Trainingsbetrieb aufgenommen werden. Wettkampfgerecht war dieser Schießstand jedoch nicht; deswegen bemühte man sich um ein geeignetes Freigelände. Mehrere angedachte Standorte fanden nicht die Zustimmung der Behörden. 1935 erhilet man schließlich die Baugenehmigung für ein Grundstück, das dem Schützenbruder Albert Röhr gehörte.

1933 machte der Verein besonders auf sich aufmerksam. Unter seiner Federführung fand am 13. August ein ernte- und Volksfest statt, an dem 47 festlich geschmückte Erntewagen teilnahemen.

1937 kam es zum ersten großen Schützenfest mit einem Königsschießen auf dem neuen Schießstand.

14 Tage vor Ausbruch des zweiten Weltkriges im Jahre 1939 feierte der Verein abermals ein Schützenfest mit Königsschießen. Aus dem Krieg kehrten 10 Vereinsmitglieder, unter ihnen die beiden Schützenkönige, nicht zurück. Für sie wurde am Volkstrauertag 1954 ein Gedenkstein auf dem Schießstandgelände errichtet.

Ein von 1945 bis 1950 geltendes Verbot der Siegermächte brachte das Vereinsleben der Schützen während dieser Zeit zum erliegen.

Am 9. Juli 1950 wurde der Verein von 29 Mitglieder erneut gegründet und der Schießbetrieb zunächst mit Luftgewehren aufgenommen.

Als am Februar 1951 der Westfälische Schützenbund seine wiedergründung erfuhr, hatten 50 Vereine aus Westfalen und Lippe ihre Delegierten nach Dortmund entsandt. Asu Witten nahmen die Schützenvereine Muttenthal (Herbede), Weidmannsheil Witten und Annen-Borbach teil

Das erste Schützenfest nach dem zweiten Weltkrieg fand am 4.,5. Und 6. August 1951 im Borbachschlößchen statt.

Der Chronist berichtet, daß das Fest am Samstag 15.00 Uhr mit dem Königsschießen begann und bis zum Sonntag um 6.00 Uhr durchgetanzt wurde. Schon um 14.30 Uhr wurde das Fest mit Empfang der Gastvereine fortgesetzt. AM montag waren zum Kinderschützenfest 450 Kinder erschienen. Die Erwachsenen feierten bis zum Dienstagmorgen.

Dieser große zuspruch veranlaßte den Verein, in den Jahren 1954, 1956 und 1958 jeweils dreitägige Zeltfeste zu feiern.

Obwohl auch diese gut besucht waren, stand der Aufwand im Mißverhältnis zu dem Wirtschaftlichen Ergebnis. Der Verein mußte deshalb die in regelmäßigen Abständen von 2-3 Jahren stattfindenden Schützenfeste in geeigneten Sälen durchführen. Solange es noch möglich war, wurde der Saal des Borbachschlößchens genutzt. Nach Baufälligkeit und späterem Abriß des Saales wechselte man zum Parkhaus Hohenstein, in den Ratskeller und nach Fertigstellung des Städtischen Sallbaues in den dortigen großen Festsaal. Bedauerlicherweise ist damit der enge Bezug des Festes zum Ortsteil Borbach verloren gegangen.

Volksfestartigen Charkter haben allerdings immer noch die auf dem Schießstand stattfindenden Königsschießen und der "Tag der offenen Tür", der jährlich am Himmelfahrtstag ausgerichtet wird.

Sind solche Fest gute Gelegenheiten, den Verein in der Öffentlichkeit zu präsentieren, so muß doch festgestellt werden, daß sie hinsichtlich ihrer vereininternen Bedeutung hinter dem Sportlichen Geschenhen eingeordnet werden müssen. Der Wettkampfbetireb mit den verschienden Klassen, mit Auf- und Abstieg und die Trainingstage bestimmen den Terminplan der aktiven Schützen. Der Verein hat, gemessen, an seiner Größe (200 Mitglieder), einen beachtlichen Platz innerhalb des Schützenbezirks Industriegebiet erreicht. Zahlreiche, auch überörtliche errungene Titel, beweisen das.

Die jährliche Qualifikation für die Landesmeisterschaft gilt als obligatorisch. Auch die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften konnten einigemale erreciht werden.

Im Bereich der tarditionellen Schießwettbewerbe war 1992 für den SSV Borbach ein ganz besondere Jahr.

Der zu diesem Zeitpunkt amtierende Vereinskönig Horst Zadow konnte auf dem Westfälischen Schützentag in Castrop-Rauxel die Würde eines Landesschützenkönig erringen.

Sportschießen ist nicht besonder publikumswirksam. Deshalb ist es auch weitgehend nicht bekannt, daß es sich beim Deutschen Schützenbund, mit ca. 1,4 Millionen Mitgliedern, um den viertgrößten Fachverband im Deutschen Sportbund handelt.

Die Verantwortlichen des Vereins haben im Sinne der zitierten Satzung versucht, Erhaltenswertes zu pflegen, aber Neuem gegenüber aufgeschlossen zu sein. Die Umbennung in Sport-Schützen-Verein Borbach 1919 e.V. und die erstmalige Aufnahme von 13 Damen am 05.02.1972 war eine logische Folge diese Handelns.

Mit dem Ausbau des Schießstandes, dessen Gelände 1991 gekauft werden konnte, wurden die technischen Vorraussetzungen für die Ausübung des Sportschießen geschaffen; zugleich wurde den Vereinsmitglidern ein eigenes Clubhaus gegeben, das 1994 um eine Küche erweitert wurde.

Im Jahr 2000 wurde im Innenraum der Zugang zum Kleinkaliberstand umgebaut und von der rechten Seite auf die Frontseite verlegt.
Hier kann jetzt durch eine großes Fenster der Schießbetrieb durch Zuschauer beobachtet werden.






Vereinsfahne
Vorderseite Rückseite
Fahne Fahne
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Galerie der Vorsitzenden
2000 bis heute Sonja Tietz
1997 bis 2000 Helmut Finkensiep
1995 bis 1997 Wilfried Heuthe
1992 bis 1995 Dirk Finkensiep
1983 bis 1992 Heinz Völpert
1982 bis 1983 Wolfgang Meiß
1975 bis 1983 Wilhelm Rosenthal
1962 bis 1975 Heinz Völpert
1955 bis 1962 Heinz Kersting
1954 bis 1955 Karl Schulz
1952 bis 1954 Heinz Kersting
1932 bis 1952 Fritz Sachse
1928 bis 1932 Gustav Rüssmann
1922 bis 1927 Richard Demtröder
1919 bis 1922 Julius Ernst



Ehrenmal
Ehrenmal Im stillen Tal der Borbach erhebt sich, von einem Grüngürtel umgeben, ein schlichter Stein. In ihm sind die Worte eingehauen:

"DEN GEFALLENEN UND VERMISSTEN
DES KRIEGES 1939 / 1945
ZUM GEDENKEN
DIE BORBACHER + SCHÜTZEN."

Zum Gedenken an die Gefallenen und verstorben Kameraden wird jedes Jahr an Volkstrauertag im Rahmen des Kameradengedächtnisschießen ein Kranz niedergelegt.
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Thekenmannschaft
Unsere Thekenmannschaft versorgt uns stehts mit leckeren Getränken und Speisen wie z.B. belegte Brötchen, Bockwürtchen oder auch mal Frikadellen.
 
In kürze findet ihr hier den aktuellen Thekenplan.
Vielleicht gibt es hier auch bald die Speise und Getränkekarte.
 



Freundschaftsverein

Unser Freundschaftsverein SV Schwarzenau in der Nähe von Bad Berleburg!

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